libvirt: Nützliche Befehle
Hier ein paar nützliche Befehle um den libvirtd in meinem neuen KVM/Qemu/libvirtd-Setup von der Console aus zu steuern (hauptsächlich für mich als Erinnerung):
virsh define <vm-xml>: Neuladen oder Hinzufügen einer VM ohne den libvirtd neustarten zu müssen virsh undefine <vm-xml>: Entfernen einer VM ohne den libvirtd neustarten zu müssen virsh pool-refresh <storage-name>: Neuladen eines Storage-Pools
Wenn man eine VM-Definition (=XML-Datei) kopiert muss man die uuid anpassen, da die Datei sonst nicht vom libvirtd verwendet werden kann, wenn die uuid kollidiert. Eine neue UUID kann man sich mittels uuidgen aus sys-apps/util-linux generieren.
Richtig sortieren mit dem Total Commander
Damit der Total Commander Dateien in ihrer logischen Reihenfolge sortiert, z.B.
linux-2.6.1.tar.bz2 linux-2.6.2.tar.bz2 linux-2.6.10.tar.bz2 linux-2.6.11.1.tar.bz2
anstatt
linux-2.6.1.tar.bz2 linux-2.6.10.tar.bz2 linux-2.6.11.1.tar.bz2 linux-2.6.2.tar.bz2
In der INI unter [Configuration] folgendes einfügen:
SortUpper=2
Anmerkung: In neuerer Versionen (> 7?) kann man das auch in der Konfiguration einstellen.
Es ist noch nicht vorbei
Inspiriert von der Python-Hackerei und den Möglichkeiten die das Yahoo! Developer Network bieten, habe ich direkt das World-Heatmap Script von Simon Willison aus seinem Vortrag von den StackOverflow DevDays mit dem Yahoo Developer Network gekreuzt und herausgekommen ist diese Karte der Welt mit den Herkunftsländern der gebannten IPs der aktuellen Welle (rot ist böse):

Und weil ich gerade dabei war, habe ich auch noch eine für die am meisten abgelehnten Mails am Mailserver erstellt:

IPSEC-VPN Server unter Gentoo
Diese kurze Anleitung zeigt, wie man einen VPN-Server auf Basis von IPSEC/OpenSwan und Preshared-Keys via PPTP aufbaut.
Der Server hat folgendes Netzwerk-Setup:
- eine Netzwerkkarte richtung WAN: IP, bspw. 1.1.1.1
- eine Netzwerkkarte richtung LAN: IP, bspw. 10.0.1.1, der VPN-Server wird später auf einer anderen, freien LAN-IP laufen.
Benötigte Einstellungen im Kernel
Loadable module support --->
[*] Enable loadable module support
[*] Module unloading
[*] Forced module unloading
[*] Module versioning support
[*] Source checksum for all modules
[*] Automatic kernel module loading
Networking --->
Networking options --->
<*> Packet socket
<*> Unix domain sockets
<M> IPsec user configuration interface
<M> PF_KEY sockets
[*] TCP/IP networking
[*] IP: multicasting
[*] IP: advanced router
[*] IP: TCP syncookie support (disabled per default)
<M> IP: ESP transformation
<M> IP: IPComp transformation
<M> IP: tunnel transformation
<M> INET: socket monitoring interface
[*] Network packet filtering (replaces ipchains) --->
Device Drivers --->
Network device support --->
[*] Network device support
<M> PPP (point-to-point protocol) support
<M> PPP support for async serial ports
<M> PPP support for sync tty ports
<M> PPP Deflate compression
<M> PPP BSD-Compress compression
Cryptographic options ---> --- Cryptographic API --- HMAC support <M> MD5 digest algorithm <M> DES and Triple DES EDE cipher algorithms <M> AES cipher algorithms <M> AES cipher algorithms (i586) <M> SHA1 digest algorithm
Benötigte Pakete
- net-misc/openswan
- net-firewall/ipsec-tools
- net-dialup/xl2tpd
Konfiguration
Zunächst konfigurieren wir IPSEC mittels der /etc/ipsec/ipsec.conf:
# /etc/ipsec/ipsec.conf - Openswan IPsec configuration file
# RCSID $Id: ipsec.conf.in,v 1.15.2.6 2006/10/19 03:49:46 paul Exp $
# This file: /usr/share/doc/openswan-2.4.15/ipsec.conf-sample
#
# Manual: ipsec.conf.5
version 2.0 # conforms to second version of ipsec.conf specification
# basic configuration
config setup
# plutodebug / klipsdebug = "all", "none" or a combation from below:
# "raw crypt parsing emitting control klips pfkey natt x509 private"
# eg: plutodebug="control parsing"
#
# ONLY enable plutodebug=all or klipsdebug=all if you are a developer !!
#
# NAT-TRAVERSAL support, see README.NAT-Traversal
nat_traversal=yes
# virtual_private=%v4:10.0.0.0/8,%v4:192.168.0.0/16,%v4:172.16.0.0/12
#
# enable this if you see "failed to find any available worker"
nhelpers=0
## added
interfaces=%defaultroute
klipsdebug=none
plutodebug=none
overridemtu=1410
virtual_private=%v4:10.0.0.0/8,%v4:172.16.0.0/12,%v4:192.168.0.0/16,%v4:!10.0.1.0/24
conn %default
keyingtries=3
compress=no
disablearrivalcheck=no
keyexchange=ike
ikelifetime=240m
keylife=60m
conn VPN-Clients
leftprotoport=17/1701
rightprotoport=17/%any
rekey=no
authby=secret
pfs=no
type=tunnel
left=<EXTERNE-IP-DES-SERVERS>
leftnexthop=<GATEWAY-DES-SERVERS>
right=%any
rightsubnet=vhost:%no,%priv
auto=add
# Add connections here
# sample VPN connections, see /etc/ipsec.d/examples/
#Disable Opportunistic Encryption
include /etc/ipsec/ipsec.d/examples/no_oe.conf
Die letze Angabe in der Option virtual_private im Abschnitt setup muss auf das LAN-Netz des Servers zeigen, sprich das Netz aus dem die Clients nachher ihre IPs beziehen.
Als nächstes konfigurieren die Preshared-Keys (PSK) für die IPSEC-Ebene ind /etc/ipsec/ipsec.secrets.
<externe-ip-des-servers> %any: PSK "testpsk123"
Das hier eingegebene Password wird für die IPSEC-Konfiguration beim Client benötigt, und ist hier der Einfachheit halt für alle Clients gleich. Alternativ kann man für jeden Client einen eigenen Key anlegen, indem man das %any durch den Client ersetzt.
Im nächsten Schritt werden wir den Tunnel konfigurieren. Zuerst passen wir dafür die /etc/xl2tpd/xl2tpd.conf an:
; l2tpd.conf ; [global] port = 1701 [lns default] ip range = 10.0.1.200-10.0.1.210 local ip = 10.0.1.123 require chap = yes refuse pap = yes require authentication = yes name = MyVPN ppp debug = yes pppoptfile = /etc/ppp/options length bit = yes
Wichtig sind hier die Einstellungen ip range welche die von den Clients zu verwendende IP-Range festlegt (sollte sich nicht mit bestehenden IP-Adressen oder DHCP-Ranges überschneiden!), sowie local ip welche die IP des VPN-Servers festlegt. Letztere ist nicht die LAN-IP unseres Servers, sondern eine weitere, freie IP im LAN!
Die Datei /etc/ppp/options:
ipcp-accept-local ipcp-accept-remote ms-dns 1.1.1.2 noccp auth crtscts mtu 1400 mru 1400 +mschap-v2 nodefaultroute debug lock proxyarp connect-delay 5000
Die Option ms-dns sollte auf euren DNS-Server zeigen.
In der Datei /etc/ppp/chap-secrets werden nun noch abschliessend die Benutzer konfiguriert:
# Secrets for authentication using CHAP # client server secret IP addresses user1 * "pass1" 10.0.1.0/24 * user1 "pass1" 10.0.1.0/24
Die Angabe 10.0.1.0/24 legt fest, das der Client eine IP aus dem Bereich, den wir oben konfiguriert haben, bekommen soll. Die Angabe eine IP an dieser Stelle legt fest, das der Client immer die gleich IP bekommt.
Abschliessend noch die Daemons xl2tpd und ipsec starten.
Konfiguration der Clients
Unter Windows
- Über die Netzwerkumgebung eine neue VPN-Verbindung anlegen
- Eigenschaften der Verbindung -> Security -> IPSec Settings
- Use pre-shared key for authentication. Hier den PSK aus der ipsec.secrets angeben
- Unter Networking jetzt noch den Typ auf L2TP IPSec VPN stellen

Anschliessend kann man sich dann mit den Benutzern aus der chap-secrets am VPN anmelden.
Links
JVM (spez. Tomcat) mit Nagios via SNMP monitoren
Die JVM (zumindest die Sun-Implementierung) bietet von Haus aus Unterstützung für das Monitoren aller wichtigen Werte per SNMP. Im Folgenden ist beschrieben, wie man die JVM (im speziellen die von einem Tomcat) dafür konfigurieren muss.
Anforderungen
- net-analyzer/net-snmp
- dev-java/sun-jre-bin
Konfiguration
Damit der SNMPd überhaupt Anfragen animmt und beantwortet (und überhaupt startet), muss die Datei /etc/snmp/snmpd.conf konfiguriert werden:
com2sec local 127.0.0.1/32 MyCommunityPublicString group MyROGroup v1 local group MyROGroup v2c local group MyROGroup usm local view all included .1 80 access MyROGroup "" any noauth exact all none none syslocation Chicago syscontact John Doe <john.doe@xyzcompany.com> proxy -m /usr/share/snmp/mibs/JVM-MANAGEMENT-MIB.txt -v 2c -c MyJVMCommunityString localhost:1161 .1.3.6.1.4.1.42.2.145
Diese Konfiguration erlaubt localhost unter der Verwendung des Community-Strings MyCommunityPublicString Werte abzufragen. Alle Anfragen an OIDs unterhalb von 1.3.6.1.4.1.42.2.145 werden unter der Verwendung der Community-Strings MyJVMCommunityString an den SNMP-Teil der zu monitorenden JVM weitergeleitet (Konfiguration s.u.).
Da der SNMPd per default auf dem UDP-Port 161 läuft, und die JVM auch einen braucht, müssen wir mit der JVM auf einen anderen Port ausweichen. Daher werden die Anfragen vom SNMPd zur JVM durchgeschleift.
Man muss noch von sun.com das passende MIB-File unter /usr/share/snmp/mibs/JVM-MANAGEMENT-MIB.txt ablegen.
Die Konfiguration der JVM habe ich unter /opt/sun-jre-bin-1.6.0.06/lib/snmp.properties mit folgendem Inhalt abgelegt:
com.sun.management.snmp.interface=127.0.0.1 com.sun.management.snmp.port=1161 #com.sun.management.snmp.acl=false com.sun.management.snmp.acl.file=/opt/sun-jre-bin-1.6.0.06/lib/snmp.acl
Die definitierte ACL-Datei /opt/sun-jre-bin-1.6.0.06/lib/snmp.acl sieht wie folgt aus:
acl = {
{
communities = MyJVMCommunityString
access = read-only
managers = localhost
}
}
trap = {
{
trap-community = MyJVMCommunityString
hosts = localhost
}
}
Wichtig: Die Community-Strings müssen die sein, die man in der Proxy-Zeile der SNMPd-Config angegeben hat!
Damit die JVM die snmp.properties auch verwendet, muss man diese noch als System-Property beim starten der JVM übergeben, so z.B.:
java -Dcom.sun.management.config.file=/opt/sun-jre-bin-1.6.0.06/lib/snmp.properties ...
Unter Gentoo kann man das für einen Tomcat ganz elegent in der /etc/conf.d/tomcat-6 machen, indem man die Zeile JAVA_OPTS erweitert:
JAVA_OPTS="-Xms128m -Xmx256m -Dcom.sun.management.config.file=/opt/sun-jre-bin-1.6.0.06/lib/snmp.properties"
Nach einen Neustart des SNMPd und des Tomcats sollte man mittels
snmpwalk -v2c -c MyCommunityPublicString localhost 1.3.6.1.4.1.42.2.145.3.163.1.1.3.1
z.B. den ThreadCount der JVM abfragen können.
Nagios Konfiguration
Folgendes Shell-Script liefert als Performance Daten die aktuellen Heap/Non-Heap-Daten sowie den Thread-Count der JVM. Es kann noch erheblich erweitert werden. So fehlt z.B. noch eine Warn- bzw. Critical-Schwelle.
#!/bin/bash
SWALK=$(which snmpwalk);
if [ "$#" != "2" ]; then
echo "USAGE: $0 "
exit 3;
fi
if [ ! -n "$SWALK" ]; then
echo "No snmpwalk found!";
exit 3;
fi
host="$1";
community="$2";
perf_data="";
oid_threads="1.3.6.1.4.1.42.2.145.3.163.1.1.3.1";
oid_heap_used="1.3.6.1.4.1.42.2.145.3.163.1.1.2.11";
oid_heap_committed="1.3.6.1.4.1.42.2.145.3.163.1.1.2.12"
oid_heap_max="1.3.6.1.4.1.42.2.145.3.163.1.1.2.13";
oid_non_heap_used="1.3.6.1.4.1.42.2.145.3.163.1.1.2.21";
oid_non_heap_committed="1.3.6.1.4.1.42.2.145.3.163.1.1.2.22"
oid_non_heap_max="1.3.6.1.4.1.42.2.145.3.163.1.1.2.23";
# snmpwalk -v2c -c SNMPPubString localhost 1.3.6.1.4.1.42.2.145.3.163.1.1.3.1
value=$($SWALK -v2c -c $community $host $oid_threads | gawk '{ print $4 }');
perf_data="${perf_data}threads=$value;";
value=$($SWALK -v2c -c $community $host $oid_heap_used | gawk '{ print $4 }');
perf_data="${perf_data}heap_used=$value;";
value=$($SWALK -v2c -c $community $host $oid_heap_committed | gawk '{ print $4 }');
perf_data="${perf_data}heap_committed=$value;";
value=$($SWALK -v2c -c $community $host $oid_heap_max | gawk '{ print $4 }');
perf_data="${perf_data}heap_max=$value;";
value=$($SWALK -v2c -c $community $host $oid_non_heap_used | gawk '{ print $4 }');
perf_data="${perf_data}non_heap_used=$value;";
value=$($SWALK -v2c -c $community $host $oid_non_heap_committed | gawk '{ print $4 }');
perf_data="${perf_data}non_heap_committed=$value;";
value=$($SWALK -v2c -c $community $host $oid_non_heap_max | gawk '{ print $4 }');
perf_data="${perf_data}non_heap_max=$value;";
echo "JVM OK | $perf_data";
exit 0;
Nagios-Grapher Konfiguration
define ngraph{
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graph_units pcs.
graph_legend Threads
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y_scale 0
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}
define ngraph{
service_name tomcat_jvm_status
graph_perf_regex heap_max=([0-9]*)
graph_value heap_max
graph_units Bytes
graph_legend Heap space Maximum
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graph_legend_max 30
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page Heap space Space
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define ngraph{
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graph_perf_regex non_heap_used=([0-9]*)
graph_value non_heap_used
graph_units Bytes
graph_legend Non Heap space used
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page Non Heap space
}
define ngraph{
service_name tomcat_jvm_status
graph_perf_regex non_heap_committed=([0-9]*)
graph_value non_heap_com
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graph_legend Non Heap space committed
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graph_legend_max 30
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page Non Heap space
}
define ngraph{
service_name tomcat_jvm_status
graph_perf_regex non_heap_max=([0-9]*)
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